Archiv für 'Erfahrungsberichte' Kategorie

Der Volvo V70

Autor: smarty
23. Januar 2012

Bereits seit 1996 erfreut sich der Volvo V70 einer wachsenden Beliebtheit. Er tritt das Erbe des legendären Volvo 850 an und wird mittlerweile bereits in der dritten Generation vermarktet. Als attraktive Alternative zum Volvo S80 soll der Volvo V70 vor allem junge Familien begeistern. Ein sicherlich besonders reizvolles Modell stellt hierbei der Volvo V70 R dar. Er stellt eine scheinbar perfekte Symbiose aus Sport und Komfort im Segment der Oberklasse dar. Zu erkennen ist der Volvo V70 R an einer leicht modifizierten Frontpartie mit grösseren Lufteinlässen in der Frontschürze. Sie sollen dazu beitragen, dass die 300 PS des starken Schweden mit ausreichend Luft versorgt werden. Im Innenraum wartet der Volvo V70 R unter anderem mit Instrumenten, auf welche in einem dezenten Blauton gehalten wurden. Darüber hinaus trägt eine Polsterung aus Softleder zum Fahrkomfort bei. Angetrieben wird der Volvo V70 R durch einen Fünfzylinder-Reihenmotor. Dieser schöpft aus einem Hubraum von 2.521 ccm eine scheinbar unzähmbare Leistung von 300 PS. Diese Leistung wird dem Fahrer bereits bei 5.500 Umdrehungen zur Verfügung gestellt. Eine Übertragung der Leistung auf die Strasse erfolgt mittels eines permanenten Allradantriebs sowie einem 5-Gang-Automatikgetriebe.

Optional hat der Kunde jedoch die Möglichkeit ein 6-Gang-Schaltgetriebe auf seine Wunschliste zu setzen. Letzteres agiert nahezu perfekt und beschleunigt den 1’782 Kilogramm schweren Volvo V70 R in nur 5.9 Sekunden von 0 auf Tempo 100. Wird die volle Leistung des Volvo V70 R ausgenutzt beträgt der durchschnittliche Verbrauch 10.9 Liter Super Plus. Fährt die ganze Familie in den Urlaub, lassen sich bis zu 485 Liter Gepäck im Kofferraum des Volvo V70 R unterbringen. Bei umgeklappter Rücksitzbank wächst das Kofferraumvolumen auf bis zu 1’614 Liter. Reicht das Kofferraumvolumen dennoch nicht aus, besteht die Möglichkeit verbliebenes Gepäck als Anhängelast zu befördern. Die maximale Anhängelast im gebremsten Zustand wird seitens Volvo mit 1’800 Kilogramm angegeben. Trotz seiner beachtlichen Leistung von 400 Newtonmeter liegt der Volvo V70 R in Bezug auf den Ausstoss von CO2 deutlich unter den Werten der Konkurrenz. Mit nur 261.6 Gramm pro Kilometer trägt der Volvo V70 R somit aktiv zum Umweltschutz bei.



5. Januar 2012

m Sommer 2008 ist Ford als Nachzügler in den Bereich der Kompakt-SUVs eingestiegen. Doch gegen den VW Tiguan ist er bis jetzt – zumindest was die Neuzulassungen anbetrifft – chancenlos.

Der Kuga ruft positive Reaktionen hervor

2008 belegte der Kuga lediglich Platz sechs der Neuzulassungen – sogar noch hinter BMW X5, Audi Q5 und Mercedes GLK. Dabei sind diese SUVs fast doppelt so teuer wie der Kölner. Dennoch sind die Reaktionen meist positiv – einige Betrachter vermissen ein eigenständiges Design, andere bemängeln zu wenig Detailverliebtheit. Doch fangen wir zunächst beim Design an.
Kinetic Design – auch der neue Kuga trägt das neue Markendesign von Ford. Insbesondere das unverwechselbare Markengesicht mit den trapezförmigen Kühllufteinlässen und die tief in die Kotflügel hineingezogenen Scheinwerfer lassen keinen Zweifel an einem echten Ford aufkommen. Die Motorhaube mit integriertem Dome verleiht dem Kuga zusätzliche Kraft. An der Seitenlinie trumpft eine markante Sicke auf, die sich bis ins Heck zieht. Der großzügige Radstand von rund 2.7 Meter lässt den Ford athletisch erscheinen. Abgerundet wird das dynamische Design durch einen silberfarbenen Unterfahrschutz am Heck und zwei Auspuffendrohre.

Übersichtlicher Innenraum

Innen ist die Markenzugehörigkeit ebenfalls sofort ersichtlich – hier verwendet der Kölner Automobilhersteller viele Teile aus dem C-Max. Die Anordnungen der Instrumente ist übersichtlich und bedienungsfreundlich, zudem wirkt der Ford qualitativ hochwertig. An die deutschen Premiumhersteller kommt die Verarbeitungsqualität aber nicht ganz heran.

Die vorderen Sitze sind recht komfortabel geschnitten und auch auf längeren Strecken bequem. Leider vermissen wir eine größere Sitzfläche mit Neigungsverstellung. Im Fond geht es dagegen weitaus enger zu, der Knieraum könnte etwas größer bemessen sein.

Beim Kofferraumvolumen bietet der Kölner nicht mehr Platz wie ein Golf – 350 Liter passen hinein. Wer sämtliche Möglichkeiten ausnutzt, den Laderaum zu vergrößern, der kommt insgesamt auf 1’400 Liter Stauvolumen.

In 8,2 Sekunden auf 100 km/h

Insgesamt stehen vier Motorisierungen zur Auswahl bereit, wir sind die leistungsstärkste Version (2.5 Duratec) mit 200 PS gefahren. Der Motor stammt aus dem Focus ST und beschleunigt den gut 1,6 Tonnen schweren Kölner in 8.2 Sekunden von 0 auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei knapp 210 km/h. Der Verbrauch liegt dabei bei 9.9 Liter Super auf 100 Kilometer.

Trotz seines relativ hohen Schwerpunkts kann der Kuga fast wie eine Limousine durch Kurven bewegt werden. Nur die Federung könnte etwas weniger straff sein.