Bereits seit 1996 erfreut sich der Volvo V70 einer wachsenden Beliebtheit. Er tritt das Erbe des legendären Volvo 850 an und wird mittlerweile bereits in der dritten Generation vermarktet. Als attraktive Alternative zum Volvo S80 soll der Volvo V70 vor allem junge Familien begeistern. Ein sicherlich besonders reizvolles Modell stellt hierbei der Volvo V70 R dar. Er stellt eine scheinbar perfekte Symbiose aus Sport und Komfort im Segment der Oberklasse dar. Zu erkennen ist der Volvo V70 R an einer leicht modifizierten Frontpartie mit grösseren Lufteinlässen in der Frontschürze. Sie sollen dazu beitragen, dass die 300 PS des starken Schweden mit ausreichend Luft versorgt werden. Im Innenraum wartet der Volvo V70 R unter anderem mit Instrumenten, auf welche in einem dezenten Blauton gehalten wurden. Darüber hinaus trägt eine Polsterung aus Softleder zum Fahrkomfort bei. Angetrieben wird der Volvo V70 R durch einen Fünfzylinder-Reihenmotor. Dieser schöpft aus einem Hubraum von 2.521 ccm eine scheinbar unzähmbare Leistung von 300 PS. Diese Leistung wird dem Fahrer bereits bei 5.500 Umdrehungen zur Verfügung gestellt. Eine Übertragung der Leistung auf die Strasse erfolgt mittels eines permanenten Allradantriebs sowie einem 5-Gang-Automatikgetriebe.
Optional hat der Kunde jedoch die Möglichkeit ein 6-Gang-Schaltgetriebe auf seine Wunschliste zu setzen. Letzteres agiert nahezu perfekt und beschleunigt den 1’782 Kilogramm schweren Volvo V70 R in nur 5.9 Sekunden von 0 auf Tempo 100. Wird die volle Leistung des Volvo V70 R ausgenutzt beträgt der durchschnittliche Verbrauch 10.9 Liter Super Plus. Fährt die ganze Familie in den Urlaub, lassen sich bis zu 485 Liter Gepäck im Kofferraum des Volvo V70 R unterbringen. Bei umgeklappter Rücksitzbank wächst das Kofferraumvolumen auf bis zu 1’614 Liter. Reicht das Kofferraumvolumen dennoch nicht aus, besteht die Möglichkeit verbliebenes Gepäck als Anhängelast zu befördern. Die maximale Anhängelast im gebremsten Zustand wird seitens Volvo mit 1’800 Kilogramm angegeben. Trotz seiner beachtlichen Leistung von 400 Newtonmeter liegt der Volvo V70 R in Bezug auf den Ausstoss von CO2 deutlich unter den Werten der Konkurrenz. Mit nur 261.6 Gramm pro Kilometer trägt der Volvo V70 R somit aktiv zum Umweltschutz bei.
m Sommer 2008 ist Ford als Nachzügler in den Bereich der Kompakt-SUVs eingestiegen. Doch gegen den VW Tiguan ist er bis jetzt – zumindest was die Neuzulassungen anbetrifft – chancenlos.
Der Kuga ruft positive Reaktionen hervor
2008 belegte der Kuga lediglich Platz sechs der Neuzulassungen – sogar noch hinter BMW X5, Audi Q5 und Mercedes GLK. Dabei sind diese SUVs fast doppelt so teuer wie der Kölner. Dennoch sind die Reaktionen meist positiv – einige Betrachter vermissen ein eigenständiges Design, andere bemängeln zu wenig Detailverliebtheit. Doch fangen wir zunächst beim Design an.
Kinetic Design – auch der neue Kuga trägt das neue Markendesign von Ford. Insbesondere das unverwechselbare Markengesicht mit den trapezförmigen Kühllufteinlässen und die tief in die Kotflügel hineingezogenen Scheinwerfer lassen keinen Zweifel an einem echten Ford aufkommen. Die Motorhaube mit integriertem Dome verleiht dem Kuga zusätzliche Kraft. An der Seitenlinie trumpft eine markante Sicke auf, die sich bis ins Heck zieht. Der großzügige Radstand von rund 2.7 Meter lässt den Ford athletisch erscheinen. Abgerundet wird das dynamische Design durch einen silberfarbenen Unterfahrschutz am Heck und zwei Auspuffendrohre.
Übersichtlicher Innenraum
Innen ist die Markenzugehörigkeit ebenfalls sofort ersichtlich – hier verwendet der Kölner Automobilhersteller viele Teile aus dem C-Max. Die Anordnungen der Instrumente ist übersichtlich und bedienungsfreundlich, zudem wirkt der Ford qualitativ hochwertig. An die deutschen Premiumhersteller kommt die Verarbeitungsqualität aber nicht ganz heran.
Die vorderen Sitze sind recht komfortabel geschnitten und auch auf längeren Strecken bequem. Leider vermissen wir eine größere Sitzfläche mit Neigungsverstellung. Im Fond geht es dagegen weitaus enger zu, der Knieraum könnte etwas größer bemessen sein.
Beim Kofferraumvolumen bietet der Kölner nicht mehr Platz wie ein Golf – 350 Liter passen hinein. Wer sämtliche Möglichkeiten ausnutzt, den Laderaum zu vergrößern, der kommt insgesamt auf 1’400 Liter Stauvolumen.
In 8,2 Sekunden auf 100 km/h
Insgesamt stehen vier Motorisierungen zur Auswahl bereit, wir sind die leistungsstärkste Version (2.5 Duratec) mit 200 PS gefahren. Der Motor stammt aus dem Focus ST und beschleunigt den gut 1,6 Tonnen schweren Kölner in 8.2 Sekunden von 0 auf 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei knapp 210 km/h. Der Verbrauch liegt dabei bei 9.9 Liter Super auf 100 Kilometer.
Trotz seines relativ hohen Schwerpunkts kann der Kuga fast wie eine Limousine durch Kurven bewegt werden. Nur die Federung könnte etwas weniger straff sein.
Die Anschaffung eines neuen Autos gehört nicht zu den Geschäften, die nebenbei erledigt werden. Es handelt sich um eine beträchtliche Investition, der viele Überlegungen vorausgehen. Eine der wichtigsten Fragen stellt sich oft noch vor der Wahl der Automarke oder der Ausstattung. Sie betrifft die Entscheidung für einen Neuwagen oder einen Gebrachtwagen.
Der Neuwagen
Ein Neuwagen ist immer zugleich ein Wunschauto. Grenzen setzt nur das finanzielle Limit, das sich jeder Käufer selbst setzt. In allen anderen Bereichen ist er in völlig frei in seinen Entscheidungen. Die Farbe, die Ausstattung und Motorisierung können ganz nach den eigenen Vorstellungen aufeinander abgestimmt werden. Dazu kommt, dass er über die Gewissheit verfügt, mit seinem Neuwagen auch ein völlig unbenutztes Fahrzeug zu kaufen. Der Käufer muss nicht mit unbekannten Vorschäden rechnen. Die Wahrscheinlichkeit, einen noch lange perfekt funktionierenden Wagen zu haben, ist eine angenehme Gewissheit. Zu bedenken ist im Grunde nur, dass ein Neuwagen natürlich teuer ist und auch gerade in den ersten Jahren über einen deutlichen Wertverlust verfügt. Andererseits kaufen die meisten Menschen ein Auto immer noch für einen längeren Zeitraum. Nur wenige tauschen einen Neuwagen bereits nach kurzer Zeit aus. Meistens handelt es sich dabei um Autofahrer, die eine hohe Kilometerleistung im Jahr haben. Auch hier wird der Wertverlust durch die Belastbarkeit eines Neuwagens dann wieder ausgeglichen.
Der Gebrauchtwagen
Für Gebrauchtwagenkäufer steht der Preisvorteil ganz oben an der Spitze ihrer Kaufentscheidung. Da mittlerweile bei vielen Modellreihen die Ausstattung in Komplettpaketen angeboten wird, die alle ihre Wünsche abdecken, entscheiden sie sich für ein gebrauchtes Auto. Sie haben so die Möglichkeit, ein hochwertiges Auto für einen günstigen Preis zu kaufen. Mit einem Gebrauchtwagen können die Käufer also entweder deutlich einsparen gegenüber einem vergleichbaren Neuwagen oder sie haben die Möglichkeit, in ihrem selbst gewählten Limit einige Fahrzeugklassen höher zu kaufen. Als Gebrauchtwagenkäufer nutzen sie so den Wertverlust der Neuwagen zum eigenen Vorteil und kaufen günstig und zugleich hochwertig. Regelmässige Wartungsnachweise und eine nicht übermässig hohe Kilometerleistung gehören ebenfalls zu den Eigenschaften, die bei einem Gebrauchtwagenkauf entscheidend sind. Die Laufleistung moderner Motoren und die Haltbarkeit der Karosserie sind dabei inzwischen deutlich höher als noch vor einigen Jahren. Die Anschaffung eines Gebrauchtwagens ist also immer eine genaue Überlegung wert.
Nicht jeder strebt den schnellsten Weg, der oft über die triste und mit Lärmschutzwänden zugestellte Autobahn führt, an. Bei vielen Fahrten kann der Weg das Ziel sein und so wird ein kleiner Umweg gerne in Kauf genommen, wenn die Fahrt das Erleben landschaftlicher Schönheiten ermöglicht. Einige Geräte können bei der Routensuche dementsprechend eingestellt werden. Bei einigen wenigen lässt sich sogar die gesamte Route selbst am heimischen Rechner planen und in das Navigationsgerät einspeisen, sodass dieses im Grund nur noch als Fahrassistent dient.
Weitere wichtige Punkte bei der Auswahl des Navigationsgerätes sind das Handling und der Ablesekomfort. Wer gerne auf dem Display neben den aktuellen Fahrhinweisen immer wieder die Streckenführung kontrollieren möchte, braucht ein grosses Display und einen schnellen Grafikaufbau. Die Bedienung muss sehr einfach und ohne zu grosse Ansprüche an die Feinmotorik möglich sein. Besonders hilfreich kann es im stressigen Verkehr sein, wenn das Navigationsgerät über die Möglichkeit zur Spracheingabe verfügt.
Bei der Auswahl des richtigen und passenden Gerätes sind also eine ganze Reihe an Punkten ins Kalkül zu ziehen. Wer mehr will als einen sprechenden Routenplaner, sollte daher das Wunschgerät im Fachhandel in Augenschein nehmen oder sehr sorgfältig die einschlägigen Testberichte lesen.